Enrico Onofri wird Erster Gastdirigent der Haydn Philharmonie
 

Der italienische Geiger und Dirigent Enrico Onofri wird der erste Gastdirigent der Haydn Philharmonie, Orchester in Residenz auf Schloss Esterházy Eisenstadt

 

Der 52-jährige Italiener, langjähriger legendärer Konzertmeister des Giardino Armonico und Spezialist auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis wird mit der Saison 19/20 der Erste Gastdirigent der 1987 von Adam Fischer gegründeten Haydn Philharmonie. Während Chefdirigent Nicolas Altstaedt in seinem Repertoire den Schwerpunkt von Joseph Haydn bis in die Moderne legt, wird Onofri „das Werk Haydns als Ergebnis der Zeit vor Haydn ausgehend vom Barock“ in den Mittelpunkt stellen“.
Nach der „schönen und fruchtbaren Zusammenarbeit“ bei der Produktion der Oper „Armida“ im Vorjahr, wollte man sich „enger aneinander binden“ und langfristig zusammenarbeiten, betonte Orchesterdirektor Géza Rhomberg bei einer Pressekonferenz im Schloss Esterházy Eisenstadt.

Für ihn sei es eine „große Freude“, langfristig mit der Haydn Philharmonie zusammenarbeiten zu können, so Enrico Onofri, der mit der Haydn Philharmonie in der Saison 19/20 in Haydns Oper L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice sowie in 3 weiteren Konzerten unter anderem mit Beethovens Symphonie Nr. 9 zu erleben sein wird.

Presse

 

Neue Zürcher Zeitung: 

"Bis 2015 leitete Fischer das Orchester, jetzt ist er dessen Ehrendirigent. Sein Nachfolger heisst Nicolas Altstaedt. Der Cellist ist ein hochinspirierter und inspirierender Musiker, auch bekannt durch das Kammermusikfestival im benachbarten Lockenhaus, bei dem er von Gidon Kremer als Nachfolger installiert wurde. Der Wechsel ist richtig, zumal es Altstaedt in kurzer Zeit geschafft hat, die Haydn-Philharmonie klug zu verjüngen. Ein eigenes Profil schält sich bereits heraus, das zeigte nicht zuletzt die «Oxford»-Sinfonie Nr. 92 von Haydn mit dem dirigierenden Pianisten Alexander Lonquich am Pult. Die jungen Talente musizierten an der Stuhlkante, mit viel Verve und gestochen klarer Artikulation"

 

Wiener Zeitung: 

Auf Schloss Esterházy bringt der Rosenkrieg nun jedenfalls eine goldene Blüte hervor, dem ersten Konzert nach zu urteilen. Grundlage ist eine clevere Besetzung: Die vertraute Haydn Philharmonie gibt in verjüngter Form das Residenzorchester; Chef ist Nicolas Altstaedt, ein Cellovirtuose und auch als Ensembleleiter ein Feuerkopf. Sieht seine Signalgebung auch wie eine Fusion aus Dirigieren und Schattenboxen aus: Haydns G-Dur-Symphonie Nr. 88 entwickelt einen fiebrigen Originalklang-Tonfall, Beethovens Erste gerät zum fein pulsierenden Kraftort, und die vertrackte Rhythmik von Schostakowitschs Erstem Cellokonzert schnurrt praktisch ohne Dirigent ab, was die Faszination des dunkelhumorigen Werks noch steigert.

 

KURIER:

„Orchester und Dirigent sind zu einem Dream-Team geworden.

„Das bewährte sich beim Kernstück des Abends, Schostakowitschs erstem Cello-Konzert. Altstaedt führte seine spielfreudigen Musiker vom Cello aus mit Blick ins Publikum. Das Zusammenspiel funktionierte auf wundersame Weise…Forsch, erfrischend gerät Beethovens erste Symphonie im zweiten Teil. Wie bei Haydn mutet das Zusammenspiel mit Konzertmeisterin Meesun Hong-Coleman wie ein Tanz an, man spielt im Stehen und lässt Spielfreu walten.“

 

 

STANDARD:

Beim Eröffnungskonzert im Haydnsaal am Mittwochabend hört man – bei Haydns G-Dur-Symphonie Hob. I:88 und Beethovens Erster – eine Mischung aus Feuer und Finesse und erlebt die Freuden eines individuellen, gleichberechtigten, dialogoffenen Musizierens mit: Schöner hat Demokratie kaum je geklungen.

 

Der FREUNDESKREIS Con Spirito:

 

Werden auch Sie ein Mitglied unserer Con Spirito Freundeskreis-Familie!

Sie kreieren so die Zukunft der Haydn Philharmonie mit und kommen darüber hinaus in den Genuss zahlreicher Benefits! Es lohnt sich! Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Zur Anmeldung >>>

 

 

Wir danken unseren Sponsoren und Partnern:

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Haydn-Philharmonie 2019